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AK Wien startet nächste Förderrunde mit dem Digitalisierungsfonds – Einreichfrist 10. März 2021

Egal ob Homeoffice, Produktion, Datenverarbeitung oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Covid-19 beschleunigt die Digitalisierung der Arbeitswelt. Mit dem Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 fördert die AK Wien Projekte und Lösungen rund um die Digitalisierung der Arbeitswelt. Bis zum 10. März 2021 können Projekte eingereicht werden. Für eine Förderung müssen sich die eingereichten Projekte der Digitalisierung aus Perspektive von ArbeitnehmerInnen widmen und an einem der fünf Hebel zur Gestaltung des digitalen Wandels ansetzen: Wissen und Bewusstsein, Technologieentwicklung, Regulierung, geschütztes Ausprobieren oder Forschung.

Erstmals ist es auch möglich, zu vorgegebenen Problemstellungen konkrete Projekte und Lösungsvorschläge einzureichen. Zum Start der
Förderrunde stehen fünf Problemstellungen zur Bearbeitung bereit:

• Kriterien für arbeitsentlastende Pflegedokumentation
• Spitzentechnologie am Arbeitsplatz und technische, soziale und rechtliche Rahmenbedingungen
• Digitale Plattformen als Arbeitgeberinnen der Zukunft
• Digital Arbeiten in der Krise und Frauen in Verantwortungspositionen stärken
• Besser Bescheid wissen: Arbeitslosengeldrechner

Es können Projekte und Lösungen von Betriebsratskörperschaften, Gewerkschaften, Gruppen von ArbeitnehmerInnen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Forschung, öffentlichen Bildungseinrichtungen sowie der Stadt Wien, Körperschaften öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien und Wiener Unternehmen eingereicht werden.

Die Höhe der Förderungen liegt zwischen 2.000 und 200.000 Euro pro Projekt. Projekte von Unternehmen und Gebietskörperschaften werden zu maximal 50 Prozent des Projektvolumens gefördert. Auf wien.arbeiterkammer.at/digifonds stehen alle Informationen zur
Förderungsvergabe sowie zu bislang geförderten Projekten bereit. Dazu zählen etwa die meinBR-App, mit der die Kommunikation zwischen
Betriebsräten und Belegschaft erleichtert wird. Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs entwickelt eine  Anwendung, mit der neue Berufschancen für Menschen mit Sehbehinderung geschaffen werden. Ein Projekt der PRO-GE in Kooperation mit Magna, dem AIT und der AUVA-Versicherung erarbeitet Richtlinien für Augmented Reality Anwendungen in der Produktion – und vieles mehr.

Seit der Gründung 2019 wurden mit den Mitteln des Digifonds 39 Projekte und acht wissenschaftliche Forschungsvorhaben in einer Höhe
von 4,5 Millionen Euro gefördert. Der AK Wien Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 ist Teil des AK Zukunftsprogramm 2019 – 2023. Insgesamt 150 Millionen Euro investiert die Arbeiterkammer im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive zur Förderung von Projekten und für Qualifizierung vom ArbeitnehmerInnen. Daneben umfasst das Zukunftsprogramm auch zahlreiche andere neue Angebote, vor allem in den Bereichen Pflege, Bildung und Wohnen.

akdigifond
AK Wien