Aktuelles über Industrie 4.0

Plattform Industrie 4.0 auf der IMAGINE19

„AI in den Arbeitswelten“ lautete der Titel der Session, die von der Plattform Industrie 4.0 gemeinsam mit der Produktionsgewerkschaft am 22. Oktober in Wien im Rahmen der Fachkonferenz „ARTIFICAL INTELLIGENCE & IMAGINE 19“ stattfand.

Ergebnispapier "Cyber-Security Leitfaden für Produktionsbetriebe"

CS Website Cover

Für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und der umfassenden Vernetzung von Wertschöpfungsketten ist eine zuverlässige, hochverfügbare und dauerhaft sichere Nutzung von weltweit vernetzten Maschinen und Anlagen sowie von innovativen, datengetriebenen Technologien unabdingbar. Manipulation, Zugriffe auf sensitive Informationen bis hin zu gezielten und hochspezialisierten Cyberangriffen stellen nur einige der Bedrohungen dar, wodurch die Aufrechterhaltung von IT- und OT Sicherheit (security) als auch der funktionale Sicherheit (safety), Zuverlässigkeit und rechtliche Sicherheit von Systemen zu einer zentralen Herausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft werden.

In der vorliegenden Broschüre wird anhand von einfachen Beispielen und Zusammenfassungen ein erster Überblick über die Thematik Cyber-Security im Produktionsbereich zur Verfügung gestellt. Das Ziel der vorgestellten Beispiele und Szenarien, welche alle aktuellen Beispielen aus der Praxis entsprechen, ist es zu zeigen welche Bedeutung ein unzureichendes Bewusstsein dieser Thematik für einen Produktionsbetrieb haben kann. Neueste Statistiken zeigen, dass Österreich zu den Top fünf Angriffszielen weltweit gehört. Beschreibungen von Bedrohungsszenarien aber auch erste Ansätze von Lösungsvorschlägen sollen dem Leser eine Hilfestellung bieten, um weitere konkrete Schritte planen und implementieren zu können.

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 Zu den weiteren Publikationen der Plattform Industrie 4.0

Stimmen über Industrie 4.0

"Industrie 4.0 ist eine wertvolle „Projektionsfläche für Innovationen“: Die Kombination neuer Ideen mit höherer Technologiereife ergibt großes Potential. Vor allem die digitale Vernetzung von Entwicklung mit Produktion und In-Use Phase bietet dabei neue Möglichkeiten zur Kreativität und Effizienz. Das Resultat sind bessere Produkte: z.B. AVL Prüfstände, die sich selbst überwachen und mitteilen, wenn Wartung stattzufinden hat, oder auch autonom erkennen, wenn ein Versuch wegen unzufrieden stellender Resultate frühzeitig gestoppt werden soll … spannende Möglichkeiten!"

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Helmut List CEO AVL List GmbH

"Österreich weist einen sehr hohen Industrialisierungsgrad auf, demnach ist Industrie 4.0 ein essentieller Baustein für die Weiterentwicklung der industriellen Prozesse. In einer Studie der EU-Kommission zu dem Thema wird Österreich als ‚Frontrunner‘ bezeichnet. Wir weisen also, neben Deutschland, Irland und Schweden, das größte Umsetzungspotenzial für Industrie 4.0 auf, gemessen an intelligenten Produktionsprozessen, Automatisierungsgrad, Wertschöpfungspotenzial – diese Chance muss genutzt werden. In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden entdecken wir laufend neue Möglichkeiten, wie gut eingeführte Prozesse noch ein Stück effizienter gestaltet werden können. Um die Prozesskette beim Kunden, tatsächlich End2End abzudecken, ist eine breite Palette an spezialisierten Skills notwendig. Zusätzlich zu unserem eigenen Know-how und unserer langjährigen Erfahrung im Industriebereich gewinnen wir diese aus neuen Beteiligungen an Forschungseinrichtungen und Startups wie evolaris next level."

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Jochen Borenich Vorstandsmitglied Kapsch BusinessCom

"Industrie 4.0 bringt gewaltige Herausforderungen mit sich. Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche, verändert jedoch im Besonderen die Produktions- und Arbeitsprozesse, treibt die Innovation im Dienstleistungssektor und wird komplett neue Geschäftsfelder und Märkte erschließen. Unternehmen jeglicher Größenordnung und aus jeder Branche werden sich so rasch als möglich damit auseinandersetzen müssen, wenn sie auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wollen. Die Beteiligungsgesellschaften der Upper Austrian Research arbeiten seit Jahrzehnten an High-Tech Lösungen für die Industrie. Digitalisierung und Vernetzung der Unternehmensprozesse, Flexibilität sowie ein hoher Grad an Automatisierung stehen dabei im Vordergrund."

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Wilfried Enzenhofer Geschäftsführer Upper Austrian Research

"Das Internet der Dinge wird unsere Lebens- und Arbeitswelt massiv verändern. Informations- und Kommunikationstechnologien bringen die Industrie in ein neues Zeitalter. Virtualisierung – also die Verschmelzung von physischer und virtueller Welt – und intelligente Vernetzung ermöglichen die weitere Flexibilisierung von Prozessen und damit eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie. Salzburg Research erforscht, wie wissensbasierte Systeme, Datenmanagement, Sensorik und Internet für innovative Produkte und Dienstleistungen kombiniert werden können."

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Siegfried Reich Geschäftsführer Salzburg Research

"Die Elektro- und Elektronikindustrie ist eine der forschungsintensivsten und dynamischsten Branchen und damit Impulsgeber für die österreichische Industrie. Innovationen zum Beispiel im Bereich der Information- und Kommunikationstechnologien machen sie zur Schlüsselindustrie für die digitalisierte Produktion. Der FEEI war daher Initiator und treibende Kraft der Plattform, mit dem Ziel, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Produktions- und Forschungsstandorts Österreich zu stellen."

Lothar Roitner
Lothar Roitner Geschäftsführer FEEI

"Wir wollen den Wandel aktiv mitgestalten! Industrie 4.0 als Zukunft industrieller Wertschöpfung und Beschäftigung bringt viele Chancen aber auch Herausforderungen mit sich. Neben einer Steigerung des Investitionsvolumens und der Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Unternehmen und Staat braucht es eine Bildungs- und Ausbildungsoffensive vor allem auch mehr betriebliche Weiterbildung. Damit alle - die Beschäftigten und die Unternehmen - von dem Wandel und neuen Wachstumschancen profitieren. Der Mensch und die Qualität der Arbeit müssen auch in Zukunft im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen. Daher fordern wir gelebte betriebliche und überbetriebliche Mitbestimmung."

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Renate Anderl Präsidentin Bundesarbeitskammer

"Ohne Industrie 4.0 wird die Produktion nicht in Europa bleiben. Es ist die große Chance, den internationalen Wettbewerb nicht mehr ausschließlich über Standortkosten führen zu müssen, sondern mit Know-how und gesteigerter Ressourceneffizienz entscheidende Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Vor allem für die Elektro- und Elektronikindustrie als Anbieter von Schlüsseltechnologien und Lösungen bedeutet die Digitalisierung der Produktion enorme Möglichkeiten für Wertschöpfung und Innovation."

Brigitte Ederer
Brigitte Ederer Präsidentin FEEI