Startschuss für zwei neue K1-Zentren mit Industrie 4.0 Fokus in Österreich

Im Rahmen des Kompetenzzentren Programms COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) werden insgesamt sieben K1-Kompetenzzentren mit 60 Millionen Euro durch die öffentliche Hand gefördert. Ziel ist es den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich zu stärken.

Die 1998 initiierten Kompetenzzentren-Programme (Kplus, K_ind, K_net) gehören zu den erfolgreichsten Innovationen der Technologiepolitik in Österreich. In den inzwischen mehr als 40 Zentren dieser Programme arbeiten rund 1500 Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft an gemeinsam definierten Forschungsprogrammen auf international konkurrenzfähigem Niveau. Seit 2006 setzt das Programm COMET diese Erfolgsgeschichte fort und baut sie weiter aus. Ziel ist es, die Kooperationskultur zwischen Industrie und Wissenschaft zu forcieren und durch den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen und deren Verwertung den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich zu stärken.

Durch eine unabhängige internationale Jury wurden im Rahmen der 4. Ausschreibung (2016) für K1-Zentren sieben Anträge genehmigt. Insgesamt werden 60 Mio. Euro von Bund und Ländern bereitgestellt, zusätzlich kommen 63 Mio. Euro von beteiligten Unternehmen und 7 Mio. Euro von wissenschaftlichen Partnern.

Zwei neue K1 Zentren haben einen expliziten Industrie 4.0 Fokus:  Das „CDP – Austrian Center for Digital Production“ in Wien und das „Pro2Future – Products and Production Systems of the Future“ in Oberösterreich. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Bündelung von Industrie 4.0 Kompetenzen in Österreich erbracht, denn in den K1 Zentren müssen mindestens fünf Unternehmenspartner und ein wissenschaftlicher Partner (Hochschule, Forschungsinstitut) beteiligt sein.

„CDP – Austrian Center for Digital Production“, Wien (neu)
researchTUb GmbH
Beteiligte Länder: Wien, Burgenland, Niederösterreich, Vorarlberg

„Pro2Future – Products and Production Systems of the Future”, Oberösterreich (neu)
Johannes Kepler Universität Linz – Institut für Pervasive Computing
Beteiligte Länder: Oberösterreich, Steiermark

Seitens des Vereins Industrie 4.0 Österreich ist besonders hervorzuheben, dass das K1 Zentrum unseres Mitgliedes VRVis (Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung) ebenfalls verlängert wurde. Es freut uns, dass die internationale Experten Jury die hohe Relevanz der Forschung des bereits seit 2000 bestehenden VRVis für Unternehmen, speziell auch im Bereich Industrie 4.0, äußerst positiv bewertet und somit auch die COMET Förderung verlängert hat.

„VRVis K1 – VRVis K1 Centre for Visual Computing“, Wien
VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH
Beteiligte Länder: Wien, Steiermark

 

 

Die weiteren bewilligte  COMET Zentren sind:

„ACMIT – Austrian Center for Medical Innovation and Technology“, Niederösterreich
ACMIT Gmbh
Beteiligte Länder: Niederösterreich, Tirol

„FFoQSI – Austrian Competence Centre for Feed & Food Quality, Safety and Innovation”, Niederösterreich (neu)
Veterinärmedizinische Universität Wien – Institut für Milchhygiene
Beteiligte Länder: Niederösterreich, Oberösterreich, Wien

„PCCL-K1 – K1-Center in Polymer Engineering and Science“, Steiermark
Polymer Competence  Center Leoben GmbH (PCCL)
Beteiligte Länder: Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich

„SBA-K1 – SBA Research – K1“, Wien
SBA Research GmbH
Beteiligte Länder: Wien

 

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