Präsentationen SUMMIT Industrie 4.0 2017

  • Disruptive Transformation in Arbeitsorganisation und Führung Download

Prof. Dr. Isabell Welpe von der TU München sprach über disruptive Transformationen der Arbeitsorganisation und Führung und über grundlegende Veränderungen in der Arbeit im Personalmanagement durch digitale Technologien. Das Schaffen von interdisziplinären Netzwerk-Teams, eine dezentrale Arbeitsorganisation, sowie der Aufbau eines vertrauensvollen Arbeitsklimas sind einige der Herausforderungen und Aufgaben von Führungskräften. Die erfolgreichsten Unternehmen haben nicht immer die beste Technologie, sondern das beste Kundenerlebnis und das beste Geschäftsmodell.

  • The French Factory of the Future Research Community and its implication in EU Research Programs Download

Didier van den Abeele, MESRI Ministerium für Hochschulwesen, Forschung und Innovation – Frankreich

 

  • Alliance Industrie du Futur und das digitale Ökosystem in Frankreich Download
Mag.a Ingrid Winter, Market Head für Industrie, Energie und Retail, Worldline by Atos, Frankreich

 

  • Big Data als Innovationstreiber Download

DI Dr. Robert Ginthör vom Know Center in Graz referierte über Big Data als Innovationstreiber. Dabei wurde hingewiesen, dass es nicht immer unbedingt um sehr große Datenmengen, sondern viel mehr um Smart Data, die richtigen Daten zu haben, handelt. Datenanalyse kann zum einen das  bestehende Geschäft optimieren, oder dazu führen ein neues Geschäftsmodell daraus zu entwickeln.  Wichtig ist es mit der Datenanalyse im Kleinen zu beginnen und mit der Zeit mehr daraus lernen zu können.

  • SNCF: erhöhte Sicherheit, Verfügbarkeit und Kostenersparnis mit IoT Lösungen von IBM Download

Marcus Kottinger von IBM präsentierte IoT Lösungen für den öffentlichen Sektor am Beispiel der französischen Bahn – SNCF hat 180 Züge mit Sensoren ausgestattet, pro Zug wurden 2000 Sensoren angebracht. 70.000 Datenpunkte werden pro Monat und Zug erfasst. Die Daten werden entlang einer Stecke integriert in Echtzeit analysiert, so können Zwischenfälle früh erkannt werden. Parallel werden auch Sensoren im Bahnhofsbereich angewendet und die Daten verknüpft. Dadurch kann eine erhöhte Sicherheit auf den Strecken gewährleitet werden, aber auch die bessere Verfügbarkeit von Zügen und nicht zuletzt auch eine Kostenersparnis, Stichwort vorausschauende Wartung, erzielt werden.

  • „Beyond i.40 Hype – Beispiele disruptiver Geschäftsmodelle“ Download

Christian Hofmann, Tieto Austria, sprach über die Trends im Bereich der disruptiven Geschäftsmodelle. Dabei gab er zu bedenken, dass das Geschäftsmodell Produkt als Dienstleistung und ausgeprägte Servicierung nichts grundlegend Neues ist, sondern von einigen Unternehmen bereits seit Jahrzehnten praktiziert werden, aber viele Unternehmen die Bedeutung der Digitalisierung als Kerngeschäft noch nicht erkannt haben. Wichtig beim Einsatz innovativer Technologien und Geschäftsmodelle ist es mutig erste Schritte zu setzen und sich nicht von der zunehmenden Komplexität abschrecken zu lassen.

  • Enterprise 4.0: Unternehmenserfolg im digitalen Zeitalter mit Industrie 4.0 Download

Harald Bleier, ecoplus, teilte mit dem Publikum Erfahrungen aus dem Enterprise 4.0 Projekt. Enterprise 4.0 ist eine gemeinsame Initiative von elf österreichischen Leitbetrieben, IMC FH Krems und der ecoplus-Clusterinitiativen Mechatronik und Kunststoff des Landes Niederösterreich. Im Rahmen von Enterprise 4.0 arbeiten die Partnerfirmen im Verbund mit führenden ForscherInnen und Studierenden intensiv bei Industrie 4.0 Themen zusammen. Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu verstehen sowie rasch und wirksam umzusetzen. Nach dem Motto Lernen-Arbeiten-Verstehen findet, nach Einbringung der eigenen Problemstellung, ein systematischer Austausch in Lern- sowie Strategiegruppen statt.

  • Instandhaltung 4.0 bei KAESER Kompressoren – Von der Früherkennung bis hin zur Durchführung Download

Roland Wiesmüller von T-Systems präsentierte am Beispiel von Kaeser Kompressoren Instandhaltung 4.0. Kaeser hat mit „Luft per Kubikmeter“ bzw. „Luftdruck as a Service“ ein neues Geschäftsmodell entwickelt. Im Sinne einer vorausschauenden Wartung sammeln an der Maschine angebrachte Sensoren relevante Maschinendaten. Eine laufende zentrale Datenanalyse über alle Maschinen ermöglicht den Überblick über Zustand und Auslastung der Maschinen und kann dadurch potenzielle Probleme früh erkennen bzw. kann eine Wartung an der Maschine vor dem Auftreten einer Störung erfolgen. Dadurch werden Fehler und Ausfälle rechtzeitig  verhindert, der Zugang der Daten kann problemlos überall über Apps auf Smartphones und Tablets erfolgen und Servicekosten können reduziert werden.

  • Der Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens 4.0 Download

Patrik Tirof (GE Jenbacher, PROGE Tirol) referierte über den Mensch im Mittelpunkt der digitalisierten Produktion. Erfolgsrezept bei der Einführung neuer digitaler Technologien und Prozesse ist neben intensiven Fort- und Weiterbildungsprogrammen MitarbeiterInnen so früh als möglich einzubinden und ihnen die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben.

 

  • Future of Production: NÖs Qualifizierungsprogramm für Digitalisierung und Wirtschaft Download

Johannes Eßmeister, Zukunftsakademie Mostviertel, brachte dem Publikum das Projekt „FoP-Net | future of production“  näher. Dieses ist insbesondere auf den KMU-Bedarf ausgerichtet und dient der fachlichen Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen zum Thema Wirtschaft 4.0. Das Programm umfasst eine Vielzahl an Seminaren zu den vier produktionsspezifischen Themenschwerpunkten Technologie, Infrastruktur, Organisation und Wertschöpfung. Die Themenschwerpunkte und Inhalte orientieren sich punktgenau am Bedarf der Unternehmen und wurden in engster Zusammenarbeit mit Betrieben aus allen niederösterreichischen Regionen erarbeitet.

 

  • Industrie 4.0 als Basis für neue Möglichkeiten auf dem Weg zu einer hocheffizienten Composite Verarbeitung Download

Prof. Dr. Ing. Schledjewski von der Montanuniversität Leoben präsentierte die Bedeutung von  Industrie 4.0 als Basis für neue Möglichkeiten auf dem Weg zu einer hocheffizienten Composite Verarbeitung. Dabei lag der Schwerpunkt vor allem im Bereich der Modelbasierten Prozessführung.