Das „Business Model Lab“ der Plattform Industrie 4.0 hebt ab

Digitale Geschäftsmodelle werden für Unternehmen zunehmend erfolgsentscheidend, gleichzeitig gestaltet sich die Implementierung mitunter schwierig. Zwei mögliche Pfade bieten sich dabei an, zum einen die Digitalisierung des bestehenden Geschäftsmodells, zum anderen die Entwicklung eines disruptiven Geschäftsmodells, das das bestehende Geschäftsmodell kannibalisieren kann.

Geschäftsmodelle verändern sich rasant durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, gleichzeitig verstärkt sich zum einen der Dienstleistungscharakter sowie verändern sich die Rollenverteilungen innerhalb von Wertschöpfungsketten und -netzwerken. Das exponentiell gestiegene Aufkommen von Internet of Things Technologien (IoT) ermöglicht sowohl eine schrittweise Transformation des Geschäfts als auch Veränderungen mit disruptiven Charakter für das bestehende Geschäft.

Aus diesem Grund hat die Plattform Industrie 4.0 gemeinsam mit Mitgliedern das Format des Business Model Lab entwickelt, das Unternehmen hilft, Ansätze neuer Geschäftsmodelle in einem gesicherten Rahmen auszuprobieren, um Marktfeedback zu generieren, die generelle Durchführbarkeit zu testen und Pilotkunden zu akquirieren.

Wesentliche Eckpunkte sind, dass während des gesamten Geschäftsmodellentwicklungsprozesses das Unternehmen, das die Idee einbringt, die Verantwortung über diesen Prozess hat. Es bestimmt potenzielle Partner, sichert seine IP und die eingebrachten Ideen und bestimmt über die Intensität und Dauer der Einbeziehung weiterer Partner.

Die Rolle der Plattform ist dabei, innerhalb der Mitglieder Wunschpartner zu identifizieren, Zugang zu Kompetenz zu ermöglichen und bei Bedarf weiteren Input zu geben.

Wir freuen uns, dass mit Anfang dieses Jahres zwei Business Model Lab Projekte starten, eines mit Fronius und eines mit Rexel.

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